Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt – und trotzdem bleibt bei vielen Betroffenen die eigentliche Ursache ungeklärt. MRT und Röntgen zeigen häufig nichts, was den Schmerz ausreichend erklärt. Oder es findet sich ein Befund – ein Bandscheibenvorfall, eine Arthrose – der aber nicht erklärt, warum die Schmerzen so stark sind oder immer wiederkehren.
Was Bildgebung nicht erfasst: chronische Verspannungen in der Rückenmuskulatur, Triggerpunkte im Bindegewebe und Faszien sowie Kompensationsmuster, die sich über den ganzen Körper verteilen. Diese Befunde sind tastbar – aber unsichtbar für MRT und Röntgen.
Die hier beschriebenen Inhalte stellen kein Heilversprechen dar und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.
Ein häufig übersehener Zusammenhang: Chronische Verspannungen der Rückenmuskulatur können Schmerzen verursachen, die sich anfühlen wie ein Bandscheibenvorfall, obwohl der eigentliche Auslöser der erhöhte Muskeltonus ist. Umgekehrt gibt es Menschen mit nachgewiesenem Bandscheibenvorfall im Bild, die kaum Beschwerden haben. Das zeigt: Der Befund allein erklärt den Schmerz oft nicht.
Wo genau im Rücken Beschwerden entstehen, hängt davon ab, welche Muskeln betroffen sind:
Unterer Rücken:
Hier spielen häufig die tiefe Rückenmuskulatur, Quadratus Lumborum, der Psoas und die Gesäßmuskulatur eine Rolle. Oft verstärkt durch langes Sitzen, einseitige Belastungen oder Schonhaltungen nach Verletzungen.
Mittlerer Rücken:
Verspannungen im Bereich der Brustwirbelsäule entstehen oft durch eine nach vorne eingefallene Körperhaltung – typisch für Menschen, die viel am Schreibtisch arbeiten. Sie können Schmerzen zwischen den Schulterblättern, Atembeschwerden oder ein Engegefühl im Brustbereich verursachen.
Oberer Rücken und Schulterbereich:
Dauerspannungen in den oberen Rückenmuskeln und dem Schulter-Nacken-Bereich sind häufig miteinander verbunden. Ein hochgezogener Schultergürtel, ein vorgeschobener Kopf am Bildschirm. Diese Muster halten sich oft unbewusst über Jahre.
Einseitige Rückenschmerzen:
Schmerzen, die nur auf einer Seite auftreten, sind oft ein Hinweis auf asymmetrische Belastungsmuster. Etwa durch schiefes Sitzen, ein dauerhaftes Standbein, das Tragen schwerer Taschen immer auf derselben Seite oder Kompensationsmuster nach alten Verletzungen.
Ich suche nicht nur dort, wo es wehtut, sondern frage: Was hält die Beschwerden aufrecht? Welche Alltagsgewohnheiten, Haltungsmuster oder früheren Verletzungen spielen eine Rolle?
In der Tastuntersuchung finde ich bei chronischen Rückenschmerzen fast immer konkrete Befunde – verhärtete Muskelstränge, druckschmerzhafte Triggerpunkte, eingeschränkte Beweglichkeit einzelner Wirbelsegmente. Diese Befunde sind behandelbar.
Je nach Beschwerdebild kombiniere ich Pohltherapie® und FOI®:
Die Pohltherapie arbeitet an unbewussten Dauerkontraktionen der Rückenmuskulatur und schult die Körperwahrnehmung. Die FOI adressiert Blockaden in Wirbelsäule und Becken sowie Kompensationsketten, die sich oft unbemerkt über den ganzen Körper verteilen. Ergänzend erhalten Sie alltagstaugliche Übungen, damit Fortschritte erhalten bleiben.
Wichtiger Hinweis
Rückenschmerzen können viele Ursachen haben. Eine ärztliche Abklärung sollte immer an erster Stelle stehen. Besonders bei neu auftretenden oder sich verändernden Beschwerden. Meine Behandlung ergänzt die medizinische Versorgung und ersetzt sie nicht.
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten gestellten Fragen zum Thema Rückenschmerzen.
Rückenschmerzen sind in 80 bis 90 Prozent der Fälle sogenannte unspezifische Rückenschmerzen. Das heißt, es lässt sich keine eindeutige körperliche Ursache feststellen. Häufig stecken dahinter chronische Verspannungen der Rückenmuskulatur, Triggerpunkte im Bindegewebe und Faszien sowie Kompensationsmuster, die sich durch einseitige Belastungen, Schonhaltungen oder alte Verletzungen über Jahre aufgebaut haben. Diese Befunde zeigen sich nicht im MRT oder Röntgen, sind aber in der Tastuntersuchung gut erkennbar.
Bildgebende Verfahren wie MRT oder Röntgen erfassen vor allem strukturelle Veränderungen: Bandscheibenvorfälle, Knochenveränderungen, Entzündungen. Chronische Muskelverspannungen, Triggerpunkte und fasziale Dauerkontraktionen bleiben dabei unsichtbar. Genau deshalb sind viele Rückenschmerzen trotz aufwendiger Diagnostik „ohne Befund“, obwohl die Ursache körperlich real und tastbar ist
Spezifische Rückenschmerzen haben eine klar feststellbare körperliche Ursache, etwa einen Bandscheibenvorfall, der auf eine Nervenwurzel drückt, eine Entzündung oder eine Fraktur. Diese müssen ärztlich abgeklärt werden. Unspezifische Rückenschmerzen (die große Mehrheit) lassen sich keiner solchen Ursache zuordnen. Hier spielen muskuläre Spannungsmuster, Haltungsgewohnheiten und Kompensationsmechanismen häufig die entscheidende Rolle.
Ja. Chronische Verspannungen der Rückenmuskulatur können Schmerzen verursachen, die sich anfühlen wie ein Bandscheibenvorfall, obwohl der eigentliche Auslöser der erhöhte Muskeltonus ist. Umgekehrt gibt es Menschen mit nachgewiesenem Bandscheibenvorfall im Bild, die kaum Beschwerden haben. Der Befund allein erklärt den Schmerz oft nicht. Verhärtete Muskelstränge und druckschmerzhafte Triggerpunkte sind in der Tastuntersuchung fast immer nachweisbar. Auch dann, wenn alle Bilder unauffällig sind.
Wenn klassische Behandlungsansätze, wie Physiotherapie, Schmerzmittel oder Spritzen keine nachhaltige Verbesserung gebracht haben, lohnt es sich, nach muskulären und faszialen Ursachen zu suchen. In meiner Praxis analysiere ich systematisch, welche Spannungsmuster und Kompensationsketten die Beschwerden aufrechterhalten und behandle diese gezielt. Voraussetzung ist immer, dass organische Ursachen ärztlich ausgeschlossen wurden.
Die Physiotherapie arbeitet häufig mit Kräftigung, Dehnung und manuellen Techniken am Schmerzort. Die Pohltherapie® setzt an einem anderen Punkt an: Sie macht unbewusste Dauerkontraktionen der Rückenmuskulatur wieder wahrnehmbar und löst sie durch aktive Entspannungstechniken – nicht durch passives Behandeln. Ergänzend adressiert die FOI® Blockaden in Wirbelsäule und Becken sowie Kompensationsketten im ganzen Körper. Der Patient ist dabei aktiv beteiligt und lernt, eigene Muster zu erkennen und zu verändern. Ein weiterer Unterschied ist die Behandlungsdauer. Behandlungen dauern in der Regel 90 Minuten (oder nach Absprache 75 oder 60 Minuten).
Mein Ansatz richtet sich an Menschen mit chronischen oder wiederkehrenden Rückenschmerzen , ob mit oder ohne Befund. Besonders häufig kommen Patienten zu mir, die bereits verschiedene Behandlungen versucht haben, ohne nachhaltige Verbesserung. Wichtig: Eine ärztliche Abklärung sollte immer zuerst erfolgen. Meine Behandlung ergänzt die medizinische Versorgung aber sie ersetzt sie nicht. Wer bereit ist, aktiv mitzuarbeiten und die Ursachen seiner Beschwerden zu verstehen, ist bei mir richtig.
Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, was hinter Ihren Beschwerden steckt. Rufen Sie mich unverbindlich an, um Fragen zu klären oder buchen Sie direkt einen Termin.
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